Die Diagnose von Zahnerkrankungen verlangt eine initiale Untersuchung der Maulhöhle, gefolgt von einer endgültigen Untersuchung der Maulhöhle unter Allgemeinanästhesie. Geeignete Zahninstrumente (z.B. Dentalsonde, Parodontalsonde) zusammen mit ergänzenden diagnostischen Tests je nach Indikation (z.B. Zahnröntgenaufnahmen) sind wesentliche Voraussetzungen für eine genaue Diagnose.
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Verlust von Zahngewebe durch abnorme mechanische Reibung, verursacht durch Fremdkörper in der Maulhöhle (z.B. Tennisbälle, Steine, Gitterstäbe des Zwingers).
Physiologischer Verlust von Zahnsubstanz infolge des Kontaktes zwischen den okklusalen Oberflächen der Zähne beim Kauen. In der Regel geringgradig, in einigen Fällen (z.B. bei Malokklusionen) auch abnorm und hochgradig.
Demineralisierung und Zerstörung des Zahnhartgewebes, verursacht durch Bakterien.
Das Dentin zweier individueller Zähne ist verschmolzen, mit der Folge einer geringeren Anzahl von Zähnen.
Ausbildung abnorm kleiner Zähne. Wenn mehrwurzelige Zähne betroffen sind, ist die Anzahl der Wurzeln oft verändert.
Angeborene Zahndeformität mit unvollständiger Teilung des Zahnkeims. In der Regel besitzt der Zahn zwei durch eine Kerbe in der Mitte getrennte Kronen. Die Anzahl der Zähne ist nicht reduziert.
Ein Defekt der Amelogenese (Schmelzentwicklung), wobei zu wenig Schmelz abgelagert wird.
Fortschreitende Zerstörung der Zahnhartsubstanz infolge der Wirkung klastischer Zellen. Die Ätiologie ist komplex und konnte bislang noch nicht vollständig geklärt werden.
Farbveränderung (z.T. sehr stark ausgeprägte Farbdifferenz) eines Teils oder der gesamten Zahnkrone. Kann andere Zahnerkrankungen begleiten, und mit diesen zusammenhängen (z.B. Zahnfrakturen).
Fraktur, die ausschließlich den Schmelz erfasst, mit Substanzverlust.
Fraktur der Krone ohne Freilegung der Pulpa.
Fraktur der Krone und der Wurzel ohne Freilegung der Pulpa.
Fraktur der Krone mit Freilegung der Pulpa.
Fraktur der Krone und der Wurzel mit Freilegung der Pulpa.
Fraktur der Zahnwurzel (ausschließlich).
DVM, PhD, MRCVS
Spanien
Dr. Collados schloss sein Tiermedizinstudium 1994 an der Universität Complutense Madrid ab und promovierte dort 2021 (PhD). Im Jahr 2017 absolvierte er eine Residency am American Veterinary Dental College (AVDC), und war im Jahr 2013 der einzige AVEPA-zertifizierte Spezialist für Dentistry and Oral Surgery. Dr. Collados ist Leiter der Abteilung für Zahnmedizin und Oralchirurgie bei Sinergia Veterinaria und war Dozent und Fachkoordinator für tierärztliche Zahnheilkunde an der veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Alfonso X el Sabio Madrid.
Dr. Collados ist Autor zahlreicher Publikationen, darunter insbesondere des ins Spanische, Französische und Japanische übersetzten Visual Atlas of Oral and Dental Pathologies in Exotic and Small Animals (Ed. Servet, 2008). Er hat Vorträge auf nationalen und internationalen Kongressen gehalten und an mehr als 100 Veranstaltungen teilgenommen.
Die Diagnose von Zahnerkrankungen verlangt eine initiale Untersuchung der Maulhhle, gefolgt von einer endgltigen Untersuchung der Maulhhle unter Allgemeinansthesie.
Geeignete Zahninstrumente (z.B. Dentalsonde, Parodontalsonde) zusammen mit ergnzenden diagnostischen Tests je nach Indikation (z.B. Zahnrntgenaufnahmen) sind wesentliche Voraussetzungen fr eine genaue Diagnose.
Fr eine korrekte Diagnose sind Dentalrntgenaufnahmen eher geeignet als konventionelle Rntgenaufnahmen.