Loading component...

Neuartige Diätnahrung für übergewichtige, insulinbehandelte diabetische Katzen

Geschrieben von Tabitha J. Hookey

Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass eine kontrollierte Fütterung mit einer spezifischen Diätnahrung zur Begrenzung der Kalorienaufnahme bei übergewichtigen diabetischen Katzen nicht nur zu einer besseren glykämischen Kontrolle und einer verbesserten Lebensqualität beitragen kann, sondern bei vielen betroffenen Katzen auch zu einer diabetischen Remission führt. 

Article

5 - 15 min
©Lightspruch

Kernaussagen

Group 15 1

Kalorienreduzierte Diätnahrungen können bei Menschen mit Typ-2-Diabetes zur Remission beitragen, für diabetische Katzen lagen entsprechende Evidenzen bislang jedoch nicht vor.

Group 15 2

Eine Kalorienrestriktion mit Hilfe einer neuartigen, zur therapeutischen Gewichtsreduktion entwickelten Diabetes-Diätnahrung wurde hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf eine diabetische Remission bei übergewichtigen, insulinbehandelten Katzen mit Diabetes mellitus untersucht. 

Group 15 3

Im Vergleich zu Katzen, die mit der Studiennahrung zur Aufrechterhaltung des Körpergewichts gefüttert wurden, war die Wahrscheinlichkeit einer diabetischen Remission bei Katzen unter einer Kalorienrestriktion nach 12 Wochen um den Faktor 2,1 höher.

Group 15 4

Die glykämische Kontrolle und die Lebensqualität verbesserten sich in beiden Katzengruppen, und die Kalorienrestriktion führte zu einer wirksamen und gut verträglichen Gewichtsabnahme. 


Einleitung

Adipositas und die damit verbundene Insulinresistenz sind Gemeinsamkeiten zwischen dem Diabetes mellitus (DM) bei Katzen und dem Typ-2-Diabetes des Menschen. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kann eine kalorienreduzierte Ernährung eine wirksame Strategie zur Verbesserung der Blutzuckerwerte und zum Erreichen einer diabetischen Remission sein (1). Bei diabetischen Katzen mit begleitender Adipositas wird eine kontrollierte Gewichtsreduktion allgemein empfohlen, um die Insulinresistenz zu verringern, die Therapieergebnisse zu verbessern und die Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer diabetischen Remission zu erhöhen (2). Bislang gibt es jedoch keine veröffentlichten Forschungsergebnisse über die Auswirkungen einer restriktiven Energiezufuhr auf die Remission bei übergewichtigen diabetischen Katzen. Zudem sind viele kommerziell erhältliche Veterinär-Diätnahrungen für Katzen mit Diabetes mellitus nicht für eine Kalorienrestriktion in der Höhe konzipiert, die erforderlich ist, um einen substanziellen Gewichtsverlust zu erreichen, ohne dabei das Risiko einer unzureichenden Zufuhr essenzieller Nährstoffe einzugehen. Vor diesem Hintergrund untersuchten Forscher*innen im Rahmen einer prospektiven, randomisierten, kontrollierten, klinischen Dual-Center-Studie die Wirkung einer gezielten Kalorienrestriktion auf die Remission bei übergewichtigen, insulinbehandelten diabetischen Katzen unter Verwendung einer neuartigen therapeutischen Diabetes-Diätnahrung, die für eine Gewichtsreduktion geeignet ist. Ebenfalls beurteilt wurde in dieser Studie die glykämische Kontrolle, die Magnitude des Gewichtsverlusts, Indikatoren für die Sicherheit der Kalorienrestriktion, der Diabetes Clinical Score (DCS) und der Quality of Life Score (DIAQol-pet) (3–5). 

Studiendesign

An der 12-wöchigen klinischen Studie nahmen 72 übergewichtige (Body Condition Score ≥ 6/9) diabetische Katzen aus privater Haltung teil, die mit Protamin-Zink-Insulin (PZI) behandelt wurden. Die Katzen wurden randomisiert aufgeteilt in eine Interventionsgruppe (Studiennahrung mit einer Kalorienrestriktion, die auf einen Gewichtsverlust von 2 % pro Woche abzielt; n = 32) und eine Kontrollgruppe (dieselbe Nahrung, jedoch bei höherer Kalorienzufuhr, um das Körpergewicht aufrechtzuerhalten; n = 40). 

Die Studiennahrung wurde sowohl in Form von Trockennahrung (extrudierte Kroketten) als auch in Feuchtform angeboten und wies einen hohen Proteingehalt, einen geringen Gehalt an verdaulichen Kohlenhydraten und eine niedrige Energiedichte auf sowie eine erhöhte Konzentration an essenziellen Vitaminen und Mineralstoffen, um eine adäquate Nährstoffaufnahme auch bei eingeschränkter Energiezufuhr sicherzustellen. Je nach Präferenzen des einzelnen Tieres und der Halter*innen erhielten die Katzen entweder Feucht- oder Trockennahrung oder eine Kombination aus beiden Formen. Um eine präzise Portionierung der Futterrationen zu gewährleisten, wurde den teilnehmenden Katzenhalter*innen Futterwaagen zur Verfügung gestellt. Abbildung 1 zeigt einen Überblick über das Studiendesign und die während der 12-wöchigen Studie bei jeder Visite beurteilten Parameter. 

Schematische Darstellung des Studiendesigns der 12-wöchigen Studie.
Abbildung 1. Studiendesign der 12-wöchigen Studie (3–5).

Ergebnisse

Merkmale der aufgenommenen Katzen 

Das mediane Alter der 72 in der Studie aufgenommenen Katzen betrug 11 Jahre; alle Tiere waren kastriert, und bei der Mehrzahl der Probanden handelte es sich um Kater (65 %) und Kurzhaarhauskatzen (76 %). Die mediane Dauer des DM bei den in die Studie aufgenommenen Katzen betrug 131 Tage. Einziger signifikanter Unterschied zu Studienbeginn zwischen den beiden Gruppen war die glykämische Variabilität, die in der Interventionsgruppe größer war. Keine signifikanten Unterschiede gab es zu Beginn der Studie dagegen bei Merkmalen wie Körpergewicht, Body Condition Score, Muscle Condition Score, Gesamtinsulindosis oder Dauer des DM (3–5).

Gewichtsreduktion 

Nach 12 Wochen hatten die Katzen der Interventionsgruppe einen signifikant höheren Gewichtsverlust zu verzeichnen (durchschnittlicher Gewichtsverlust von 7,2 % des Ausgangsgewichts) als die Katzen der Kontrollgruppe (durchschnittlicher Gewichtsverlust von 2,7 % des Ausgangsgewichts). Zudem unterschieden sich am Ende des Untersuchungszeitraums die Body Condition Scores der beiden Gruppen signifikant, während die Muscle Condition Scores keine Unterschiede aufwiesen (4).

Diabetische Remission 

In der Interventionsgruppe hatte nach 12 Wochen eine signifikant höhere Anzahl von Katzen (16/32, 50 %) eine diabetische Remission erreicht, verglichen mit der Kontrollgruppe (12/40, 30 %). Laut einer Definition spricht man von diabetischer Remission, wenn ein Individuum, bei dem zuvor anhand etablierter Kriterien Diabetes mellitus diagnostiziert wurde, keine exogene Insulintherapie mehr erhält und nach vier Wochen keine Anzeichen von DM gemäß denselben Kriterien aufweist (6). Kalorienrestriktiv gefütterte Katzen wiesen nach 12 Wochen eine um den Faktor 2,1 höhere Wahrscheinlichkeit einer diabetischen Remission auf als Katzen, deren Fütterung auf eine Aufrechterhaltung des Körpergewichts ausgelegt war. Zu den Faktoren, die in signifikantem Maße mit der Wahrscheinlichkeit des Erreichens einer diabetischen Remission bei einer Katze korrelierten, gehörten eine kürzere Dauer des DM und eine Kalorienrestriktion (jedoch nicht eine Gewichtsabnahme) (3). 

Glykämische Kontrolle 

In beiden Katzengruppen wurde eine signifikante Verbesserung der Blutzuckerregulation nach den 12 Wochen beobachtet. Unter den Katzen, die keine diabetische Remission erreichten, konnten die kalorienrestriktiv gefütterten Individuen mit einer reduzierten täglichen Insulindosis weiterbehandelt werden (3).

Sicherheit

Insgesamt traten im Verlauf der Studie in beiden Gruppen nur wenige Nebenwirkungen auf, wobei es sich meist um eine nicht-klinische Hypoglykämie handelte (n = 4 in der Interventionsgruppe und n = 3 in der Kontrollgruppe). Eine Katze in der Interventionsgruppe wies eine Episode einer klinischen Hypoglykämie auf. Bemerkenswert ist, dass in beiden Gruppen keine Katze eine diabetische Ketoazidose oder eine hepatische Lipidose entwickelte und dass keine hämatologischen Anomalien auftraten. Bei der biochemischen Analyse waren die Serummarker für die Pankreas-, Leber- und Nierenfunktion stabil, mit Ausnahme einer Katze in der Kontrollgruppe, bei der ein Fortschreiten einer vorbestehenden Chronischen Nierenerkrankung festzustellen war (3).

Lebensqualität und klinische Symptome 

Bei den Katzen beider Gruppen kam es zu einer Verbesserung der klinischen Symptome des Diabetes mellitus (basierend auf dem DCS, siehe Tabelle 1) sowie zu einer verbesserten Lebensqualität. Die DCS-Ergebnisse wurden auch unter Ausschluss der Beurteilung des Appetits der Katzen analysiert (der durch die kalorienrestriktive Fütterung beeinflusst worden sein könnte), und in diesem Kontext zeigten die Katzen der Interventionsgruppe eine höhergradige Verbesserung der klinischen Diabetes-Symptome (5).

Tabelle 1. Diabetes Clinical Scoring (DCS) bei Katzen (7).

 

Zu bewertendes klinisches Symptom Schweregrad (im Vergleich zu vor Beginn des Diabetes mellitus)  Score
Unbeabsichtigter Gewichtsverlust über die letzten 2 Monate (Beurteilung anhand von Aufzeichnungen oder Messungen des Körpergewichts) Kein unbeabsichtigter Gewichtsverlust oder Gewichtszunahme  0
geringgradig (< 5 % Gewichtsverlust) 1
mittelgradig (5–10 % Gewichtsverlust)  2
hochgradig (> 10 % Gewichtsverlust)  3
Vermehrtes Trinken und/oder vermehrter Harnabsatz (Beurteilung durch Befragung der Halter*innen) Nicht vorhanden 0
geringgradig – leichte Zunahme festzustellen  1
mittelgradig – häufigeres Nachfüllen des Wassernapfes  2
hochgradig – trinkt ständig  3
Gesteigerter Appetit (Beurteilung durch Befragung der Halter*innen) Normaler oder verminderter Appetit  0
geringgradig – frisst die Mahlzeit mit grossem Appetit auf 1
mittelgradig – frisst die Mahlzeit mit grossem Appetit auf und bettelt um mehr   2
hochgradig – ist besessen von Futter  3
Verminderte Aktivität / reduziertes Verhalten (Beurteilung durch Befragung der Halter*innen) Normale oder erhöhte Aktivität  0
Geringgradig – etwas weniger aktiv  1
Mittelgradig – deutlich weniger aktiv  2
Hochgradig – ruht / liegt hauptsächlich  3
  Gesamt-Score /12

 

Praktische klinische Anwendung der Ergebnisse 

Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die vor allem „reife“ Katzen betrifft, also Tiere im Alter zwischen 7 und 10 Jahren, einem Lebensabschnitt, in dem ein großer Anteil der Population (66,5 %) übergewichtig oder adipös ist (8). Bei 60 % aller Katzen mit unkompliziertem DM ist klinisch ein pathologischer Gewichtsverlust festzustellen (2), und obwohl diese Gewichtsreduktion den ursprünglichen Adipositasgrad einer übergewichtigen Katze bei der Erstvorstellung gemindert haben kann, weisen viele diabetische Katzen zum Zeitpunkt der DM-Diagnose dennoch Übergewicht bzw. Adipositas auf oder laufen Gefahr, erneut Übergewicht zu entwickeln, sobald die Hyperglykämie unter Kontrolle ist. Die Ergebnisse der vorliegenden klinischen Studie liefern überzeugende Beweise für den potenziellen Nutzen einer Kalorienrestriktion zur Gewichtsreduktion mit Hilfe einer speziell formulierten Diätnahrung in Kombination mit einer medikamentösen Therapie und einer engmaschigen Überwachung. Positive Effekte zeigen sich bezüglich der allgemeinen Outcomes bei diesen Katzen und insbesondere in Hinblick auf das Erreichen einer diabetischen Remission. 

Unter Tierärzt*innen herrscht heute Einigkeit darüber, dass eine therapeutische Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Hunden und Katzen (mit oder ohne begleitenden Diabetes) zahlreiche gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Allerdings sind entsprechende Gewichtsreduktionsprogramme im praktischen Alltag oft schwierig umzusetzen und neigen nicht selten zum Scheitern, wobei Untersuchungen zufolge nur etwa die Hälfte der betroffenen Katzen ihr Zielgewicht erfolgreich erreicht (9). Bei übergewichtigen und adipösen Kleintieren beschränkt sich der potenzielle Nutzen einer Gewichtsreduktion aber nicht nur auf Fälle, in denen das definierte Ideal- oder Zielgewicht tatsächlich erreicht wird, denn bereits ein geringgradigerer Gewichtsverlust kann sich positiv auf die Gesundheit und die Lebensqualität auswirken (10). Die Erkenntnis, dass eine Kalorienrestriktion per se – und nicht der Grad des Gewichtsverlusts – mit diabetischer Remission assoziiert war, deutet darauf hin, dass eine substanzielle Gewichtsveränderung nicht erforderlich ist, damit eine übergewichtige diabetische Katze von einem Gewichtsreduktionsprogramm profitiert. Frühe Erfolge im Gewichtsreduktionsprozess können dazu beitragen, Katzenhalter*innen zu motivieren, einen Ernährungsplan erfolgreich in die Tat umzusetzen und auch langfristig einzuhalten, sodass die zusätzlichen Vorteile einer gesunden Body Condition realisiert werden können. Eine diabetische Remission kann zwar nicht in allen Fällen erreicht werden, sie hat Untersuchungen zufolge aber einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung der Lebensqualität diabetischer Katzen durch die Halter*innen betroffener Tiere (11).

Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass eine kalorienreduzierte Ernährung mit Hilfe einer speziell formulierten Diätnahrung nicht nur wirksam eine gezielte Gewichtsabnahme einleitet, sondern unter adäquater tierärztlicher Kontrolle darüber hinaus auch eine sichere und gut verträgliche Intervention bei übergewichtigen, diabetischen, insulinbehandelten Katzen darstellt. Die hier beobachtete Gewichtsabnahmerate von 0,6 % Körpergewicht pro Woche entspricht in etwa derjenigen, die in anderen Studien zur Gewichtsreduktion bei übergewichtigen Katzen aus privater Haltung beschrieben wird (12). Die Körperzusammensetzung wurde in der vorliegenden Studie zwar nicht analysiert (z. B. mittels Dual-Energy-Röntgenabsorptiometrie, DEXA), die Tatsache, dass eine stärkere Abnahme des Body Condition Scores in der kalorienrestriktiven Gruppe festzustellen war, während die Veränderungen des Muscle Condition Scores keinen Unterschied zwischen beiden Gruppen aufwiesen, deutet darauf hin, dass die Gewichtsveränderungen hauptsächlich auf einen Verlust von Körperfett und weniger auf den Verlust von Muskelmasse zurückzuführen sind. Kalorienrestriktiv gefütterte Katzen, die eine diabetische Remission nicht erreichten, benötigten nach der 12-wöchigen Intervention niedrigere Insulindosen. Nebenwirkungen traten insgesamt nur wenige auf und umfassten eine (meist nicht-klinische) Hypoglykämie in beiden Katzengruppen. Die Ergebnisse unterstreichen wie wichtig eine tierärztliche Überwachung dieser Patienten und eine bedarfsorientierte Anpassung der Insulindosierung sind, wenn bei diabetischen Katzen eine Umstellung der Ernährung (insbesondere auf eine Ernährung mit geringem Gehalt an verdaulichen Kohlenhydraten), eine Reduzierung der Kalorienzufuhr zur Gewichtsreduktion oder beide Maßnahmen gleichzeitig erfolgen.

Die Erkenntnis, dass eine Kalorienrestriktion per se – und nicht der Grad des Gewichtsverlusts – mit diabetischer Remission assoziiert war, weist darauf hin, dass eine substanzielle Gewichtsveränderung nicht erforderlich ist, damit eine übergewichtige diabetische Katze von einem Gewichtsreduktionsprogramm profitiert.

Tabitha J. Hookey

Schlussfolgerung 

Diabetes mellitus bei Katzen und die mit dieser Erkrankung verbundenen Anforderungen an die Haltung, Pflege und Versorgung der Patienten können sich negativ und mitunter signifikant auf die Lebensqualität der betroffenen Katze, aber auch ihrer Halter*innen auswirken. Behandlungspläne sollten im Idealfall darauf abzielen, den Blutzuckerspiegel und die klinischen Symptome des Diabetes mellitus zu kontrollieren und gleichzeitig eine gute Lebensqualität für die Katze und ihre Halter*innen sicherzustellen. Eine diabetische Remission ist zwar nicht in allen Fällen erreichbar, hat Untersuchungen zufolge aber einen positiven Einfluss auf die Wahrnehmung der Lebensqualität diabetischer Katzen durch die Halter*innen betroffener Patienten. In dieser klinischen Studie erreichten 50 % der übergewichtigen diabetischen Katzen, die unter tierärztlicher Aufsicht mit einer Insulintherapie und einer speziell formulierten Diätnahrung behandelt wurden, eine diabetische Remission. Die beobachteten klinischen Vorteile beschränkten sich jedoch nicht nur auf eine diabetische Remission, denn in beiden Katzengruppen wurden Verbesserungen der glykämischen Kontrolle und der Lebensqualität festgestellt. 

 

Erklärung zu Interessenkonflikten

Tabitha Hookey ist Mitarbeiterin bei Royal Canin SAS, einer Tochtergesellschaft von Mars Petcare. 

 

Literatur

  1. Jayedi A, Zeraattalab-Motlagh S, Shahinfar H, et al. Effect of calorie restriction in comparison to usual diet or usual care on remission of type 2 diabetes: a systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials. Am. J. Clin. Nutr. 2023;117(5):870-882.
  2. Taylor S, Cannon M, Church D, et al. iCatCare 2025 consensus guidelines on the diagnosis and management of diabetes mellitus in cats. J. Feline Med. Surg. 2025;27(11):1098612X251399103.
  3. Jørgensen FK, Mohanty A, Kieler IN, et al. Effect of 12-week, intentional caloric restriction, using a novel therapeutic diabetic diet suitable for weight reduction, on glycaemic control in overweight cats with diabetes mellitus: an international prospective, randomised clinical trial. Oral research abstract, ECVIM Congress 2025, Maastricht.
  4. Bjørnvad CR, Jørgensen FK, Mohanty A, et al. 12-week intentional caloric restriction with a novel purpose formulated feline diabetic weight loss diet is effective and well tolerated in overweight diabetic cats. Oral research abstract, ESVCN Congress 2025, Leipzig.
  5. Jørgensen FK, Mohanty A, Kieler IN, et al. Effect of 12-week, intentional caloric restriction, using a novel feline diabetic diet, on clinical signs and quality of life in overweight cats with diabetes mellitus: An international prospective, randomized clinical trial. Poster research abstract, ECVIM Congress 2025, Maastricht.
  6. Niessen SJM, Bjornvad C, Church DB, et al. Agreeing Language in Veterinary Endocrinology (ALIVE): Diabetes mellitus – a modified Delphi-method-based system to create consensus disease definitions. Vet. J. 2022;289:105910.
  7. Gostelow R, Hazuchova K, Scudder C, et al. Prospective evaluation of a protocol for transitioning porcine lente insulin-treated diabetic cats to human recombinant protamine zinc insulin. J. Feline Med. Surg. 2018;20(2):114-121.
  8. Montoya M, Péron F, Hookey T, et al. Overweight and obese body condition in ∼4.9 million dogs and ∼1.3 million cats seen at primary practices across the USA: Prevalences by life stage from early growth to senior. Prev. Vet. Med. 2025;235:106398.
  9. O'Connell EM, Williams M, Holden SL, et al. Factors associated with overweight cats successfully completing a diet-based weight loss programme: an observational study. BMC Vet. Res. 2018;14(1):397.
  10. German AJ. Weight management in obese pets: the tailoring concept and how it can improve results. Acta Vet. Scand. 2016;58(Suppl 1):57.
  11. Rothlin-Zachrisson N, Öhlund M, Röcklinsberg H, et al. Survival, remission, and quality of life in diabetic cats. J. Vet. Intern. Med. 2023;37(1):58-69.
  12. Flanagan J, Bissot T, Hours MA, et al. An international multi-centre cohort study of weight loss in overweight cats: Differences in outcome in different geographical locations. PLOS One. 2018;13(7):e0200414.

 

Tabitha J. Hookey

Tabitha J. Hookey

DVM, Dipl. ACVIM (Nutrition), Royal Canin Forschungszentrum, Aimargues, Frankreich

Dr. Hookey schloss ihr Tiermedizinstudium am Atlantic Veterinary College der University of Prince Edward Island ab. Nachdem sie in Kanada als Tierärztin für Kleintiere tätig war, absolvierte sie ein Residency-Programm im Bereich Small Animal Clinical Nutrition am College of Veterinary Medicine der University of Missouri und erhielt das Diplom des American College of Veterinary Internal Medicine (Nutrition). Seit 2019 ist sie in der globalen Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Royal Canin tätig, wo sie derzeit als wissenschaftliche Expertin mit dem Schwerpunkt Adipositas und Diabetes bei Katzen und Hunden arbeitet.

Auf sozialen Medien teilen